
Bürgerinitiativen, Naturschutzverbände und Bündnis 90/Die Grünen Berlin starten ihre Werbekampagne für einen Central Park in der Mitte Berlins. Mit unserer neuen Zeitung zeigen wir welche Möglichkeiten die Fläche des Flughafens Tempelhof für die Berlinerinnen und Berliner in Zukunft haben kann. Das Gelände mitten in Berlin ist viel zu schade für einen Flughafen.
Wir wollen alle auffordern, sich am Planungsprozess zu beteiligen, Ideen einzubringen und dieses Gelände für sich zu erobern. Wir werden mit besseren Argumenten, Aktionen und sehr viel ehrenamtlicher Arbeit dafür streiten, dass nicht nur ein paar privilegierte Hobbyflieger dieses Areal besetzen, auch wenn die ICAT dieses „Geschäftsbegehren“ zur Aufrechterhaltung der Privatjetfliegerei mit viel Geld anpreisen kann.
Das Gelände muss allen Berlinerinnen und Berlinern in Zukunft zur Verfügung stehen. Der Flughafen Tempelhof ist ein Denkmal, aber von einem Denkmal aus muss man nicht fliegen, dagegen soll die Geschichte an diesem Ort erfahrbar werden. Wer für den City Airport London schwärmt, sollte zur Kenntnis nehmen, dass dieser Flughafen vom Londoner Zentrum ebenso weit entfernt ist, wie der Flughafen Schönefeld von Berlins Mitte. Nicht die Vergangenheit sondern die Zukunft soll auf dem Gelände des Flughafens Einzug halten. Die Zeitung können Sie sich im A4-Format zum Ausdrucken oder Online-Lesen hier herunterladen (als PDF, ca. 800 Kb).

Das Tempelhofer Feld steckt voller Möglichkeiten. Keine andere europäische Metropole kann eine so spannende Fläche in ihrer Mitte neu gestalten.Dazu brauchen wir keine Flugzeuge. Gefragt sind: spannende Ideen, Investoren mit Weitblick und ein Senat, der mit den BürgerInnen spricht. Nur im Dialog kann eine sinnvolle wirtschaftliche und ökologische Perspektive entstehen.
Deshalb fordern wir als ersten Schritt die Öffnung des Flugfeldes um es zu erleben und kennenzulernen.
Im Gedächtnis der Menschen - vor allem in den Westbezirken - wird der Flughafen immer als Lebensader während der Berlin-Blockade haften bleiben. Das vereinte Berlin muss aber zugleich an die Zukunft einer modernen europäischen Metropole denken. Innerstädtische Flughäfen mitten in Wohngebieten sind für die AnwohnerInnen unerträglich. Der Fluglärm ist gesundheitsschädlich und die Gefahr von Unfällen ist zu groß. Außerdem macht der Flughafen Jahr für Jahr hohe Verluste. Ein Privatflugplatz ist überflüssig, Berlin-Brandenburg International steht für Geschäftsflieger offen.
Die Flughafen-Lobby und das von ihr organisierte Volksbegehren für die Fortsetzung des Flugbetriebs täuschen die Menschen in der Stadt. Das Bundesverwaltungsgericht hat eindeutig festgestellt, dass BBI nur gebaut werden darf, wenn Tempelhof und Tegel geschlossen werden. Würde Tempelhof Verkehrsflughafen bleiben, fiele die rechtliche Grundlage für den neuen Flughafen wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Das würde aber Berlin und Brandenburg schweren Schaden zufügen, weil damit Tausende Arbeitsplätze in der Region verhindert würden.
Die Zukunft von Tempelhof
Die denkmalgeschützten Flughafengebäude sollten für den Regierungsumzug nach Berlin genutzt werden. Die 284.000 Quadratmeter bieten Innen- oder Verteidigungsministerium genügend Platz.
Das Tempelhofer Feld ist so groß wie 526 Fußballplätze.und hat eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung. Darin stecken einmalige Chancen für Berlin. Dieses Areal muss in öffentlicher Verantwortung entwickelt und darf nicht irgendeinem Investor überlassen werden. Auch die nächsten Generationen sollen noch mit gestalten können. Auf keinen Fall darf alles zubetoniert werden. Berlin braucht Grünflächen für das Stadtklima und die Naherholung.
AKTUELLES
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Das Bundesverwaltungsgericht hat die Schließung des Flughafens Tempelhof zum 31. Oktober 2008 letztinstanzlich bestätigt. Dieses Urteil ist damit unanfechtbar: Artikel auf rbbonline.de
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Ghostdog macht sich über die Tempelhof-Argumentation der B.Z. lustig: Flughafen Tempelhof muss schnell zugemacht werden.
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Der Tagesspiegel vom 3.11.07: Grüne wollen Tempelhof zu Park machen
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Bericht und Bilder der Aktion "Wir wollen da rein!"
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Hier können Sie sich unser aktuelles Flugblatt als pdf herunterladen (2,4 Mb!)
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Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, der Linken und der SPD haben den Antrag Ablehnung der Zielsetzung des Volksbegehrens „Tempelhof bleibt Verkehrsflughafen“ ins Abgeordentenhaus eingebracht.
TEMPELHOF AUFMACHEN. FÜR ALLE. ist eine Initiative von
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